Hebräische Fragmente in Österreich
 

Bilder: 1

Wien, Schottenstift (Benediktiner)
Fragm. hebr. 10A [Cod. 337 (Hübl 297), VDS]

Babylonischer Talmud, Ordnung "Neziqin"

Traktat "Bava qamma"

Textstellen: VDS: bBQ 2b (Z. 33: אהני מ''ש קרן ) – 3b (Z. 11: ניעור תולדה ), 13b (Z. 42: חצי נזק מועד ) – 14b (Z. 2: שום כסף שוה כסף ) HDS: bBQ 16a (Z. 50: שיד ערווד שדרו של אדם ) – 17a (Z. 10: [ ן ] אזלינן בתריה דר' יוחנ ), 20a (Z. 42: בחצר חבירו ) – 21a (Z. 15: מעלה שכר לבעלים )

Datierung: noch keine Information
Schrift: Aschkenasische Semikursive
Literatur: Schwarz – Loewinger – Roth 106:144, Allony – Loewinger 16:164

Addenda/Corrigenda Please contact | PD Dr. Martha Keil | St. Pölten/Wien

Fragmente

Zwei zusammengehörige (?) um 90° gedreht auf VD- und HD-Spiegel aufgeklebte hebräische Pergamentfragmente (ursprünglich Doppelblätter). Hebräische Fälze in den Lagenmitten bei Bl. 30/31, 174/175 (möglicherweise auch andere hebräische Fälze vorhanden, diese jedoch wegen der Bindung nicht feststellbar). VD-Spiegel: Erhaltene Höhe 225, erhaltene Breite 293. Schriftraum: In der unteren Hälfte des Spiegels vollständig, im oberen Teil des Deckels nur etwa zur Hälfte erhalten. Maße des vollständig erhaltenen Schriftraumes: Höhe ca. 177, Breite 120/140, 35 Langzeilen, Zeilenabstand 7/8. Einstichlöcher für die Zeilenlinien erhalten. Linienschema und Art der Linierung (Stift- oder Blindlinierung) nicht mehr feststellbar. - Unvollständig erhaltener Schriftraum: Höhe ca. 72, Breite <82, 37 Langzeilen, Zeilenabstand 7/8. Abstand der beiden Schriftspiegel über den Falz des Doppelblattes ca. 50. HD-Spiegel: Erhaltene Höhe 225, erhaltene Breite 294. Schriftraum: Unterer Teil des Deckels mit unvollständigem, oberer mit vollständigem Schriftraum. Maße des vollständig erhaltenen Schriftraumes: Höhe 225, Breite 155/160, 32 Langzeilen, Zeilenabstand ziwschen 4/7 schwankend. Marginalglosse. - Unvollständiger Schriftraum: Höhe ca. 182, Breite ca. 75, 30 Langzeilen. Zeilenabstand 4/8. Einstichlöcher für die Zeilenlinien beim Falz des Doppelblattes erhalten. Abstand der beiden Schriftspiegel über den Falz des Doppelblattes 30/35. Fälze: Höhe ca. 290, Breite <10. Die Fälze senkrecht zum Zeilenverlauf geschnitten.

Eintrag erstellt von: Lackner 1996

Trägerhandschrift/Codex

| Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 337 (Hübl 297) |

Handschrift: Nach dem Wasserzeichenbefund (vgl. http://www.ksbm.oeaw.ac.at/wz/wzma.php - unter der Signatur) aus dem ersten Viertel des 15. Jh.

Einband: Mittelalterlicher roter Ledereinband mit Blindlinierung.

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