Hebräische Fragmente in Österreich
 

Bilder: 2

Seitenstetten, Benediktinerstift
Cod. 194, fol. I*

Bibelkommentar und Targum − Tora

Bibelkommentar

Autor: Shlomo b. Yiṣḥaq (Rashi)

Num 16,4 ( ותתן לנו ) bis 18,23 ( ולא תמותו ) (I*r)Num 16,4-17,20; (I*v) Num 17,21-18,32 Dazugehörend (?): Cod. 186, fol. I.

Datierung: ca. 13. Jh. (Edna Engel)
Schrift: Italienische Semikursive; italienisch fraglich (Edna Engel)
Literatur: noch keine Information

Eintrag erstellt von: Almut Laufer, Jerusalem, Institute of Microfilmed Hebrew Manuscripts (IMHM,

Addenda/Corrigenda Please contact | PD Dr. Martha Keil | St. Pölten/Wien

Fragmente

Nachsatzblatt I*: Format: ca. 283x215. Schriftraum ca. 223x175, auf I*r 42, auf I*v 41 Langzeilen, Zeilenhöhe durchschnittlich 8; das Fragment gestürzt eingebunden. Keine Linierung erkennbar.

Eintrag erstellt von: Lackner 1992

Trägerhandschrift/Codex

| Seitenstetten, Benediktinerstift, Cod. 194 |

Teil I des Codex (Bl. 3-136) auf 135rb datiert und lokalisiert: Anno domini M°C°C°C°nonagesimo scriptus est liber iste a fratre Andrea professo monasterii Novimontis cognomento Chuertzman finitusque est in die sancte Scolastice virginis sub regimine venerabilis in Christo patris et domini domini Iacobi abbatis quarti abbatis eiusdem monasterii Deo digni. Continentur autem hec in opusculo videlicet quatuor ewangelia, actus apostolorum, epistole canonice septem epistole Pauli XIIII et liber Apokalipsis et sic habeas novum testamentum in uno volumine comprehensum. (In Rot:) Explicit summa novi testamenti. Teil II (Bl. 1-2, 137-206) undatiert, ca. 1420-1430. Provenienz: Auf Grund der Einbandtechnik wie Cod. 186 vielleicht aus Seitenstetten. Es bleibt jedoch unklar, wie der mit 1390 datierte, von einem Neuberger Mönch geschriebene Teil I nach Seitenstetten gelangte. Auf Ir in der linken oberen Ecke mit Tinte die Seitenstettener Signatur 44. Einband: Ursprünglich heller, glatter Ledereinband über Holz mit zu den Deckelkanten hin abgeschrägten Buchdeckeln. Dieselbe Art des Ansatztes des obersten und untersten Bundes wie bei Cod. 186, daher Niederösterreich(?), 1423 oder bald danch. Titelschildchen auf dem VD verloren. Fälze aus einer lateinischen Handschrift des 13. Jh. Schließen wie bei Cod. 186, Dorne auf dem VD umgebogen.

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