Hebräische Fragmente in Österreich
 

Bilder: 10

Salzburg, Universitätsbibliothek
Ink. W III 306, Fälze

Siddur / Maḥzor

Maḥzor für Rosh ha-shana

Inhalt: מלך במשפט יעמיד ארץ (Silluq); aus der Hafṭara für den ersten Tag von Rosh ha-shana (I Sam 1,20-2,1), Beginn des Musaf-Gebets. Textstelle(n): (Falz 2 vor Buchblock verso unten מלך במשפט יעמיד ארץ (ed. Goldschmidt 83,39-43) (Falz 1 vor Buchblock recto unten) מלך במשפט יעמיד ארץ (ed. Goldschmidt 83,43-46) (Falz 1 nach Buchblock recto oben) מלך במשפט יעמיד ארץ (ed. Goldschmidt 83,46-47) (Falz vor Buchblock recto unten) מלך במשפט יעמיד ארץ (ed. Goldschmidt 84,58-64) (Falz nach Buchblock verso oben) מלך במשפט יעמיד ארץ (ed. Goldschmidt 84,64-65), mit Randkommentar (Falz vor Buchblock recto oben) aus der Hafṭara für den ersten Tag von Rosh ha-shana (I Sam 1,20-28) (Falz nach Buchblock verso unten) aus der Hafṭara für den ersten Tag von Rosh ha-shana (I Sam 1,28-2,1) (Falz 2 vor Buchblock verso oben) Ashre, Qaddish (Falz 1 vor Buchblock recto oben) Beginn des 18-Bitten-Gebets (Musaf) (Falz nach Buchblock recto unten) aus dem 18-Bitten-Gebet (Musaf)

Datierung: ca. 14. Jh. (Roth)
Schrift: Aschkenasische Quadratschrift; Erläuterungen in Semikursive
Literatur: Allony – Loewinger 19:209; Roth, Salzburger Universitätsbibliothek 67; Schwarz – Loewinger – Roth 98:101. – Goldschmidt, Rosh ha-shana 80ff.

Addenda/Corrigenda Please contact | PD Dr. Martha Keil | St. Pölten/Wien

Fragmente

Fälze vor und nach dem Buchblock. Fragmente eines Doppelblattes, beidseitig beschrieben stark beschnitten, um 90° gedreht, Maße: 80 × 380/410 (HD:) ca.60 × 412. Schriftraum (oben und unten beschnitten): 80 × 105/120; (HD-Sp.) 10 × ca.120. Erhaltene Zeilenzahl: maximal 13. Zeilenabstand (Zeilenabstand auf den beiden Teilen des Doppelblattes unterschiedlich): 6 und 10/11. Erhaltene Zeilenzahl daher auch unterschiedlich (auf dem HD-Spiegelfalz nur eine Zeile erhalten): 8 bzw. 13. Tintenfarbe: braun. Keine Linierung sichtbar. 14. Jh. Inhalt: Machsor zum Neujahrsfest I; enthält Reste des "Silluk" (Schlußteil) vom Morgengebet und Reste der Haftara bis Anfang Musaf. Lit.: Roth 67, Liturgie. – Schwarz/Loewinger/Roth 98, Nr.101 (5)

Eintrag erstellt von: Glassner 1995

Trägerhandschrift/Codex

Salzburg, Universitätsbibliothek, Ink. W III 306

Inhalt: Iohannes de Platea: Lecture in × – XII librum Codicis. [o.O.u.J.] (vgl. Hain *13043). Einband: Renaissanceeinband: Halbband, Schweinsleder über Holz mit Einzel- und Rollenstempeln. Salzburg, um 1500 (Wind: Salzburg IV). – Zwei Riemenschließen. – Rücken: vier geschlitzte Doppelbünde, Rücken grau übermalt. – Unterer Schnitt: Jo. de Plat. super 3°. Li C. Geschichte: Vorbesitzer: Michael von Kuenburg, Erzbischof von Salzburg (Exlibris auf dem VD-Spiegel; er ist Vorbesitzer von insgesamt 16 Wiegen- und Frühdrucken der UB Salzburg). Dann im Besitz der Fürsterzbischöflichen Hofbibliothek, am Rücken in Tinte die Signatur P.83. und der Besitzvermerk B.A.S. (Bibliotheca Aulica Salisburgensis). Auf dem VD eine weitere Signatur in schwarzer Tinte: Q.23 (diese Signatur auch auf dem ersten Blatt recto). – Alte Signatur der Studienbibliothek: V.9.A.8. Stempel K. K. Studien-Bibliothek Salzburg auf dem ersten Blatt des Druckes.

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