Hebräische Fragmente in Österreich
 

Bilder: 6

Salzburg, Universitätsbibliothek
Ink. W I 215 und M I 482, Fälze

Siddur / Maḥzor

Textstelle(n): אלהים אל דמי לך כקול מים רבים נשמע קולך (Silluq aus der Qerova für Parashat zakhor von Qallir) Anmerkungen: Vokalisierung

Datierung: noch keine Information
Schrift: Aschkenasische Quadratschrift
Literatur: Davidson I, 212:4632

Eintrag erstellt von: Almut Laufer, Jerusalem

Addenda/Corrigenda Please contact | PD Dr. Martha Keil | St. Pölten/Wien

Fragmente

Fragmente: Zwei Streifen, übereinandergelegt, die als Rückenverstärkung um den Buchblock greifen. Beidseitig beschrieben, stark beschnitten, der äußere Streifen leserichtig, der innere Streifen gestürzt eingebunden. Maße: je 50 × 135. Schriftraum (an jeder Seite beschnitten): 50 × 135. Eine Spalte sichtbar. Erhaltene Zeilenzahl: 5-6. Zeilenabstand: 11. Tintenfarbe: braun. Linierung: Keine Linierung sichtbar. 14.Jh. Vokalisiert. Lit.: Weder bei Roth noch bei Schwarz/Loewinger/Roth genannt.

Eintrag erstellt von: Glassner 1995

Trägerhandschrift/Codex

Salzburg, Universitätsbibliothek, Ink. W I 215 und M I 482

Inhalt (ein handschriftlicher Index und 5 Inkunabeln): 1) Hs. M I 482: Index zu den Elegentiae minores des Augustinus Datus (vgl. Nr. 4). Datiert 1504. 2) [Johann Kerkmeister:] Fundamentum scholarium. Köln: Heinrich Quentell, 10. Oktober 1492 (Hain 13860). 3) Elegantiarum viginti precepta ad perpulchras conficiendas epistolas. [Augsburg: Johann Schönsperger] 1497 (GW 303 unter Aegidius Suchtelensis: nach einem Vermerk zum Stichwort 'Elegantiarum viginiti precepta' in Bd. 8 des GW ist Aegidius Suchtelensis, unter dessen Namen das Werk im Bd. 1 der GW läuft, nicht der Autor). 4) Augustinus Datus: Elegantiolae. [Wien: Johann Winterburg, um 1494] (GW 8106). 5) Mattheus Herben: De constructione substantivorum ... Köln: Heinrich Quentell [um 1495] (Hain 8450). 6) Alexander de Villa Dei: Tertia et quarta pars doctrinalis cum commento valde utili. Köln: Heinrich Quentell [um 1494] (GW 1196). Einband: Kettensticheinband: Pergament, Rücken grau übermalt. Salzburg, um 1500. – Als Rückenverstärkung dienen außer den hebräischen Fragmenten auch lateinische Fragmente einer Urkunde des 15. Jh. Geschichte: Vorbesitzer: Fürsterzbischöfliche Hofbibliothek, am Rücken in Tinte die Signatur AA.2.202. und der Besitzvermerk B.A.S. (Bibliotheca Aulica Salisburgensis). Auf dem ersten Blatt recto eine weitere Signatur in brauner Tinte: Aa2.145.2. (18.Jh.). Auf dem Titelblatt des ersten Druckes weiterer Vorbesitzer: Johannes Man SfH (?) [de Langenzen] und Signatur (?) 40. – Alte Signatur der Studienbibliothek: V.10.G.51. Stempel K. K. Studien-Bibliothek Salzburg auf dem Titelblatt des ersten Druckes. Johannes Man de Langenzen ist Vorbesitzer von 14 Inkunabeln oder Frühdrucken in der Salzburger Universitätsbibliothek.

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