Hebräische Fragmente in Österreich
 

Bilder: 2

Salzburg, Erzabtei St. Peter, Benediktinerstift
Fragm. Altmann 12

Dinim und Minhagim

Sefer ha-teruma

Autor: Barukh b. Yiẓḥak von Worms

Textstellen: (Fragm. hebr. Altmann 12) Hilkhot issur we-heter, §§46-48 (Fragm. hebr. Altmann 13) Hilkhot issur we-heter, §§52-54

Datierung: noch keine Information
Schrift: noch keine Information
Literatur: Altmann 256, Nr. 12.

Eintrag erstellt von: Altmann

Addenda/Corrigenda Please contact | PD Dr. Martha Keil | St. Pölten/Wien

Fragmente

1 Blatt, zu Fragm. hebr. Altmann Nr. 13 gehörig, früher in Cod. b X 2, HD-Spiegel Ursprünglich leserichtig aufgeklebt. Beidseitig beschrieben, beschnitten, der untere Freirand in einer Breite von 105mm weggeschnitten (kein Texverlust). Maße: 248/282 × 193/197, Schriftraum (nicht beschnitten): 225 × 185, zwei Spalten, Spaltenbreite 85, Interkolumnium 12/15, Zeilenzahl: 36, Zeilenabstand: 6, braune Tinte. Blindlinierung. – Leimspuren auf der Versoseite, Rostflecken. Bleistiftsignatur Nr. 12 und 1 auf dem oberen Freirand der Rectoseite, sowie 2 auf der Versoseite. Bleistiftvermerk X.2. (Signatur des ehemaligen Trägercodex) auf dem unteren Freirand der Versoseite. Literatur: A. Altmann, Geschichte der Juden in Stadt und Land Salzburg von den frühesten Zeiten bis auf die Gegenwart I, Berlin 1913, 256, Nr. 12. Inhalt nach Altmann: Sefer hatrumoh des Rabbi Baruch ben Isak aus Worms hilchos issor w'hetor, Abschnitt 46, 47, 48; 52, 53, 54. Keine weiteren Fälze im ehemaligen Trägercodex.

Eintrag erstellt von: Glassner 1995

Trägerhandschrift/Codex

Salzburg, Erzabtei St. Peter, Benediktinerstift, Fragm. Altmann 12

Zur ehemaligen Trägerhandschrift Cod. b X 2: Handschrift Papier. I, 59 Bl. 290 × 205. Niederösterreich (?), 1. Hälfte 15. Jh. Inhalt: Petrus de Rosenheim, Biblia metrica. Einband: Spätgotischer Einband: türkis gefärbtes Schafleder über Holz mit Streicheisenlinien. Niederösterreich (?), 1. Hälfte 15. Jh. – VD: Titelschild des 15. Jh. Biblia metrice composita a fratre Petro Mellicensi monacho, darunter die Signatur A. Zwei Riemenschließen (beide Riemen verloren). Auf dem HD oben Reste einer Kettenbefestigung. – Rücken: vier Doppelbünde, Kapital mit Spagat umstochen, Leder über das Kapital gezogen. Im ersten Rückenfeld Reste eines Titelschilds des 17. Jh. Geschichte: (1r) Schenkungsvermerk dat. 1548: M. Ioannes Mannus (?) Rudbertinuz (?) Scholz presens munere (?) huc destinavit 1548 (kaum leserlich). – (Ir, 1r) Bleistiftsignatur des 19. Jh. b X 2. – Alte Signatur: A. Literatur: A. Jungwirth, Katalog der Handschriften des Stiftes St. Peter in Salzburg. Salzburg 1910 (Handschriftl. auf Karteikarten).

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