Hebräische Fragmente in Österreich
 

Bilder: 1

Graz, Universitätsbibliothek
Cod. 702, HDS

Bibel − Tora

Torarolle

Textstellen: Num 33,40-55; 34,13-29; 35,10-25 (VDS) rechte Spalte Num 34,13-29; linke Spalte Num 35,10-25 (HDS) rechte Spalte Num 33,40-55; linke Spalte Num 34,13-29

Datierung: noch keine Information
Schrift: Aschkenasische Quadratschrift
Literatur: noch keine Information

Eintrag erstellt von: Institute of Microfilmed Hebrew Manuscripts (IMHM, Jerusalem)

Addenda/Corrigenda Please contact | PD Dr. Martha Keil | St. Pölten/Wien

Fragmente

Zwei zusammengehörige (?) hebräische Fragmente, früher als Spiegelblätter auf VD und HD aufgeklebt, einseitig beschrieben (Rollen ?). VD-Spiegel: 320x225. Breite einer vollständig erhaltenen Spalte 115, Breite der beschnittenen Spalte ca. 60, Interkolumnium ca. 35, erhaltene Höhe des Schriftraumes 260. 26 Zeilen erhalten, Zeilenabstand 9/10. Blindlinierung: Vertikale Begrenzungslinien der Kolumnen bis zum Fragmentrand gezogen, die Zeilenlinien über das Interkolumnium durchgezogen; unterhalb der Zeilenlinie im Abstand von ca. 3 mm eine weitere Horizontallinie gezogen (Zweck: Einfügung der horizontalen Schäfte der Buchstaben zwischen diese beiden Linien). HD-Spiegel: ca. 310x220, gestürzt eingeklebt gewesen. Schriftraum: Breite der vollständig erhaltenen Spalte 105, der beschnittenen Spalte 45, Interkolumnium ca. 35, erhaltene Höhe des Schriftraumes ca. 250, 25 Zeilen, die 26. Zeile beschnitten, Zeilenabstand ca. 9/10. Blindlinierung wie bei VD-Spiegel, die horizontalen Schäfte der Buchstaben im Gegensatz zum VD-Spiegel jedoch in der Regel nicht zwischen die etwa 2 mm breiten Doppellinien geschrieben. Auf dem unbeschrifteten Rücken des Fragmentes von einer Hand der. zweiten Hälfte des 15. Jh. radierte lateinische Notizen, lesbar: ...Fr(ater) Wolfgangus... Auf der Fragmentrückseite auch Rostspuren der Kettenbefestigung des mittelalterlichen Einbandes.

Eintrag erstellt von: Lackner 0

Trägerhandschrift/Codex

| Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 702 |

Handschrift: Um 1300. Auf 1r von einer Hand der ersten Hälfte des 16. Jh. Magister Humbertus. Kern vermutet eine Herkunft der Handschrift aus dem Dominikanerkonvent Pettau (Ptuj). Einband: Stark beschädigter Blindlinieneinband der zweiten Hälfte des 15. Jh. Der Einband 1956 restauriert.

top

Impressum