Hebräische Fragmente in Österreich
 

Bilder: 1

Göttweig, Benediktinerstift
Cod. 221, VDS

Babylonischer Talmud, Ordnung "Qodashim"

Traktat Ḥullin

(VDS) bHul 88b-89a ( תנו רבנן אין] מכסין אלא בעפר] bis [שופר של עבודת כוכבים לא [יתקע בו ) (HDS) bHul 90b-91a ( בשלשה מקומות דברו חכמים לשון הואי ואלו הן bis דתניא אכלו ואין בו כזית חייב )

Datierung: (Ende?) 13. Jh. (Edna Engel)
Schrift: Sefardische Quadratschrift; Provence? (Edna Engel)
Literatur: noch keine Information

Eintrag erstellt von: Almut Laufer, Jerusalem

Addenda/Corrigenda Please contact | PD Dr. Martha Keil | St. Pölten/Wien

Fragmente

Zwei zusammengehörige, beidseitig beschriebene Fragmente als VD- und HD-Spiegelblätter. Fälze (vermutlich zu den Spiegelblättern gehörig) nach Bl. 4, 15, 27, 39, 51, 63, 75, 99, 111, 120, 132, 144, 156, 168, 180, 192, 216, 228 und 240. VD-Spiegelblatt: 305 x 210. Erhaltener Schriftraum ca. 250 x 170. 30 Langzeilen, Zeilenhöhe ca. 9. Blindlinierung: Vertikal- und Zeilenlinien bis zu den Fragmenträndern gezogen. Marginalien zum Teil von anderer (?) Hand. HD-Spiegelblatt: 310 x 215 (einschließlich des Falzes). Erhaltener Schriftraum 250 x 175. 30 Langzeilen, Zeilenhöhe ca. 9. Linierung wie auf VD-Spiegel. Fälze: Höhe des Buchblocks (310), bis zu 20 breit. Bis zu 30 Zeilen. Die Falz-Fragmente senkrecht zum Zeilenverlauf geschnitten.

Eintrag erstellt von: Lackner 1993

Trägerhandschrift/Codex

Göttweig, Benediktinerstift, Cod. 221

Niederösterreich (?), ca. 1425-1430. Mittelalterliche Besitzvermerke fehlen. Auf Grund des teilweise radierten Besitzvermerkes aus dem 17. oder 18. Jh. Bibliothecae... ist auf eine Provenienz von außerhalb Göttweigs zu schließen; die Handschrift wohl frühestens im 18. Jh. in Göttweiger Besitz. Handschrift auf Grund der Wasserzeichen in den Zeitraum 1425-1430 zu datieren. Inhalt: Liturgica. Novum Testamentum. Synopsis evangeliorum. Einband: Ursprünglich heller, jetzt nachgedunkelter Einband mit Blindlinierung und Buckelbeschlägen über Holzdeckeln; Niederösterreich (?): ca. 1425-30. Der Einband wohl bald nach der Entstehung der Handschrift angefertigt.

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