Hebräische Fragmente in Österreich
 

Bilder: 1

Göttweig, Benediktinerstift
Cod. 381, fol. 452

Bibel − Propheten

Bibelkommentar und Targum − Propheten

(452v) Zeph 3,5-11 Bibeltext versweise mit Targum; Vokalisierung, Kantillationszeichen, Masora magna und parva.

Datierung: noch keine Information
Schrift: Aschkenasische Quadratschrift
Literatur: noch keine Information

Addenda/Corrigenda Please contact | PD Dr. Martha Keil | St. Pölten/Wien

Fragmente

 

Eintrag erstellt von: Lackner 1993

Trägerhandschrift/Codex

Göttweig, Benediktinerstift, Cod. 381

Wien, 1460/70 (?) (nach 1463). Besitzvermerk (von der Hand des Wiener Dominikaners Leonhard Huntpichler (?): (Ir) Iste liber est proprius sacre facultatis theologice alme universitatis Wiennensis in Austria. − (HD-Spiegel) Iste liber est (durchgestrichen: conventus [sc. fratrum predicatorum] sacre facultatis theologice alme universitatis Wiennensis. − Zeitpunkt der Erwerbung des Codex durch das Stift Göttweig unbekannt; die Handschrift jedoch sicher schon im 18. Jh. in der Göttweiger Stiftsbibliothek. Inhalt: Thomas Ebendorfer, Ansprachen und Predigten, Basiliensia. Datierung: Die Handschrift auf Grund der Proposicio T. de Haselpach suscipiendo dominum Dominicum Torcellanum episcopum apostolice sedis cum auctoritate legati a latere venientem legatum 1463 in die Mauricii (in Rot hinzugesetzt: in cenaculo fratrum predicatorum) nach dem 22. September 1463 offensichtlich im Wiener Dominikanerkonvent entstanden. Auf diesen Konvent verweist auch die Besitzeintragung, deren Schrift eine große Ähnlichkeit mit derjenigen des Wiener Dominikanerpriors Leonhard Huntpichler (+ 1478) aufweist. Einband: Blauer Rauhledereinband mit doppelten Streicheisenlinien über Holz; Wien, 7. Jahrzehnt des 15. Jh. (nach 1463).

top

Impressum